MDMA imitiert den postorgasmischen Zustand

Von Prof. Dr. Torsten Passie

(Der Text basiert auf einer Veröffentlichung mit Prof. Tillmann Krüger, in der wir die Gleichartigkeit des typischen MDMA-induzierten Zustandes mit dem Zustand nach einem Orgasmus aufzeigten (Passie et al. 2005b))

 

MDMA (‚Ecstasy‘) ist eine Substanz mit einem einzigartigen Spektrum psychobiologischer Wirkungen und eine häufig konsumierte illegale Droge. MDMA induziert einen affektiven Zustand von Euphorie und geringgradigen Wahrnehmungsveränderungen kombiniert mit erleichterter zwischenmenschlicher Kommunikation (Green et al. 2003) und der subjektiven Erfahrung, anderen Personen näher zu sein. Eine weitere Wirkung ist ein gesteigertes Bedürfnis nach nicht-sexuell motiviertem Körperkontakt mit anderen Menschen. Daher stammt die Bezeichnung „hug drug“, also „Kuscheldroge“ (Beck & Rosenbaum 1994).

Im Folgenden gehe ich der Hypothese nach, dass der typische MDMA-induzierte Zustand dem post-orgasmischen Zustand gleicht.


Initiale Beobachtungen

Über Jahrzehnte hinweg habe ich therapeutische und rekreationale MDMA-Sitzungen beobachtet. Dabei stellte sich mir immer wieder die Frage, warum bei dem hohen Grad von zwischenmenschlicher Nähe und kommunikativer Offenheit, die oft zu menschlich sehr intimen Austausch führte, die betreffenden Personen praktisch niemals einen weiterführenden nahen Kontakt herstellten. Auch ein sexuell orientiertes Verhalten trat in diesen Gruppen während der akuten MDMA-Wirkung zu keiner Zeit auf. Diese fehlende sexuelle Reaktionsbereitschaft deckte sich mit Beobachtungen von MDMA-Therapeuten und wissenschaftlichen Untersuchungen an MDMA-Konsumenten (z.B. Buffum & Moser 1986, Zemishlany et al. 2001).

Ich begann, in der Perspektive der Psychoanalyse darüber nachzudenken, ob – in der Terminologie Freuds – vielleicht keine „libidinöse Besetzung“ anderer Personen stattfindet, das heißt sich keine sexuellen Ambitionen/Energien auf andere Personen richten. Das ist vor allem dann der Fall, wenn die sexuelle Energie „verbraucht“, der Organismus sexuell befriedigt und eine sexuelle Sättigung erreicht ist. Diese ist am stärksten unmittelbar nach dem Erleben eines Orgasmus, also im „post-orgasmischen Zustand“. Es fiel mir außerdem auf, dass auch einige andere Merkmale des postorgasmischen Zustandes mit dem typischen MDMA-induzierten Zustand übereinstimmten.

 

Psychophysiologie von Sexualität und Orgasmus

Während ich mich mit diesen Überlegungen befasst war, lief an unserer Abteilung an der Medizinischen Hochschule Hannover eine Studie zu den physiologischen Reaktionen und hormonellen Veränderungen in der partnerschaftlichen Sexualität und während des Orgasmus. Natürlich interessierte ich mich für deren Ergebnisse.

Bei den Untersuchungen wurde den teilnehmenden Pärchen ein wohnlich eingerichteter Raum zur Verfügung gestellt, in dem sie Geschlechtsverkehr hatten. Damit das Paar durch die Experimentatoren nicht gestört wurde, hatte man kleine Löcher durch die Wand gebohrt, durch die Messgeräte und Schläuche für regelmäßige Blutentnahmen liefen. Für den Versuch wurde alles so hergerichtet, dass sich die Versuchspersonen möglichst unbefangen und unbeobachtet fühlten, so dass die weit überwiegende Zahl der Versuchspersonen tatsächlich einen Orgasmus erlebte. Die Ergebnisse der Studie zeigten unter anderem, dass es nach dem Orgasmus zu einem massiven Anstieg des Hormons Prolaktin kommt – was bei einem ausbleibenden Orgasmus nicht so ist. Der Anstieg von Prolaktin entsprach jenem Prolaktinanstieg, wie er nach der Einnahme von MDMA auftritt.

 

Sexualfunktionen, Orgasmus und Prolaktin

Neuroendokrinologische Studien, welche die Effekte von sexueller Erregung und Orgasmus auf die Hormonausschüttung beim Menschen untersuchten, fanden eine markante Steigerung des Prolaktinspiegels bei Männern und Frauen nach dem Orgasmus. Der Prolaktinspiegel war über 30-60 Minuten nach dem Orgasmus signifikant erhöht. Die Prolaktinveränderungen waren vom Orgasmus abhängig und traten während bloßer sexueller Erregung nicht auf (Krüger et al. 1998, Exton et al. 2001) (Diagramm 1).

Da der Prolaktinanstieg als ‚verlässlicher Orgasmusmarker‘ identifiziert wurde, postulierten wir, dass die Prolaktinerhöhung als Feedbacksignal für neuronale Systeme fungiert, welche die sexuelle Appetenz und Sättigung nach dem Orgasmus steuern (Krüger et al. 2002). Diese Annahme basiert auf tier- und humanexperimentellen Daten, welche die hemmende Wirkung einer Prolaktinerhöhung auf sexuelle Appetenz und Funktion belegen (Krüger et al. 2002, Kooy et al. 1988, Doherty et al. 1986).

Die Neurone der nigrostriatalen, mesolimbischen und hypothalamischen dopaminergen Systeme haben tatsächlich eine hohe Dichte von Prolaktin-Rezeptoren (Bakowska et al. 1997, Bole-Feysot et al. 1998, Pi & Grattan 1998) und spielen eine zentrale Rolle bei der Regulation sexueller Erregung und sexuellen Verhaltens (Bancroft 1999, Hull et al. 1999). Möglicherweise kann Prolaktin die dopaminerge Aktivität in einigen dieser Areale hemmen und darüber die sexuelle Erregbarkeit und Sättigung beeinflussen (Krüger et al. 2002) (Diagramm 1). Die Störungen verschwinden, sobald sich der Prolaktinspiegel normalisiert hat (De Rosa et al. 1998).

 

MDMA und Sexualfunktionen

Obwohl MDMA wiederholt als Aphrodisiakum in der Laienpresse beschrieben wurde, gibt es empirische und experimentelle Belege, dass MDMA den menschlichen Sexualtrieb und das Sexualverhalten vermindert. Eine Umfrage unter Konsumenten von MDMA fand eine signifikante Verminderung der sexuellen Aktivität, insbesondere in Bezug auf die Initiierung sexueller Aktivität (Buffum & Moser 1986). Auch Störungen der Erektion und der Fähigkeit, einen Orgasmus zu erreichen, wurden berichtet (Buffum & Moser 1986, Rakete et al. 1995, Zemishlany et al. 2001). Obwohl ungefähr 50% der Personen in der Studie von Buffum und Moser (1986) berichteten, dass sie sich unter MDMA empfänglicher für Sexualität fühlten, war dies nicht von gesteigertem Interesse an sexueller Aktivität begleitet. Es schien eher einem Bedürfnis nach mehr intimer Nähe zu entsprechen.

Personen unter MDMA können durchaus physischen Kontakt genießen und Liebesempfindungen für andere haben; doch ein Bedürfnis nach genitaler sexueller Aktivität besteht dabei nicht (Solowij et al. 1992, Eisner 1989). Dies wird auch von Schweizer Psychotherapeuten bestätigt, die während hunderten von MDMA-Gruppensitzungen keinen Patienten erlebten, der Zeichen sexueller Erregung zeigte (Saunders 1993). Diese Befunde stehen auch im Einklang mit Studien über die Wirkungen der verwandten Substanz MDA (Methylendioxyamphetamin) (Weil 1976). Zinberg hat die psychotropen Wirkungen von MDA systematisch untersucht: “Sexual relationships were possible as the drug waned, but during the height of the high people described a greater interest in a general, diffuse sensualism than in specific sexuality …” (Zinberg 1976: 70). Somit ist anzunehmen, dass MDMA gefühlsintensivierende und sinnlich stimulierende Effekte hat, aber keine sexuelle Erregung und genitale Aktivität hervorruft.

Belege für einen inhibierenden Effekt von MDMA auf sexuelle Funktionen gibt es auch aus Tierexperimenten. So verursacht MDMA bei sexuell aktiven Ratten eine Unterbrechung des Kopulationsverhaltens; Ejakulationslatenz und post-ejakulatorisches Intervall werden verlängert (Dornan et al. 1991, Nash et al. 1988). Von Amphetamin und Metamphetamin ist dagegen bekannt, dass sie die sexuelle Appetenz und Aktivität stimulieren (Wilson 1987, Wise 1996). Es darauf hinzuweisen, dass die in der Techno-Szene gängigen Ecstasy-Pillen manchmal  auch Amphetamine enthalten und sich die gegensätzlich wirkenden Effekte beeinflussen können. Allerdings dürften bei normaler MDMA-Dosis die Wirkungen von MDMA dominieren.

Psychophysische Wirkungen von MDMA

MDMA stimuliert das sympathische Nervensystem und führt zu einer leichten Steigerung von Blutdruck und Pulsfrequenz. Es verursacht die Ausschüttung von Kortisol und Prolaktin (Passie et al. 2005a). Die Wirkungen von MDMA werden nur zu geringen Teilen über das dopaminerge und adrenerge System vermittelt, sondern hauptsächlich über die Freisetzung und Wiederaufnahmehemmung von Serotonin (Vollenweider 2001). Im Unterschied dazu verursachen Amphetamin und Methamphetmin ihre Wirkungem hauptsächlich über das Dopamin- und Noradrenalin-System, während sie das Serotonin-System kaum beeinflussen (Diagramm 2).

In Bezug auf die Aktivitätsveränderungen im Gehirn soll es hier genügen zu erwähnen, dass es sowohl Aktivitätsvermehrungen als auch Aktivitätsverminderungen in diversen Hirnarealen gibt. Von besonderer Relevanz erscheint eine Verminderung der Aktivität in den sog. Mandelkernen (Amygdala), insbesondere in der linken Hirnhälfte. Diese Deaktivierung des Furchtzentrums im Gehirn kann die entängstigende und euphorisierende Wirkung von MDMA erklären.
 

MDMA und Hormone

Studien zu MDMA belegen eine dosisabhängige mehrfache Erhöhung des Prolaktin-Blutplasmaspiegels beim Menschen (Farre et al. 204, Mas et al. 1999). Kortisol und Dehydroepiandrosteron und das Wachstumshormon bleiben dagegen unbeeinflusst (Harris et al. 2002, Gouzoulis-Mayfrank et al. 1999). Die vier Stunden anhaltende Erhöhung des Prolaktinspiegels ist deckungsgleich mit dem Verlauf der Blutspiegel von MDMA (Farre et al. 2004, Gouzoulis-Mayfrank et al. 1999) (Diagramm 3).

Während sich die Prolaktinausschüttung nach einem Orgasmus nach 30-60 Minuten wieder zurückbildet und die sexualle Funktionsfähigkeit nach dieser „Refraktärphase“ (während derer keine Erektions- und Orgasmusfähigkeit besteht) wieder gegeben ist, tritt unter MDMA ein erhöhter Prolaktionspiegel auf, der sich erst nach 3-4 Stunden zurückbildet. Aus diesem Grund besteht praktisch für den gesamten Zeitraum der psychotropen Effekte von MDMA keine normale sexuelle Reaktionsfähigkeit.

Im Unterschied zu MDMA senkt Amphetamin die Prolaktinausschüttung (Domisse et al. 1984), während Methamphetamin den Prolaktinspiegel beim Menschen nicht beeinflusst (Gouzoulis-Mayfrank et al. 1999). Diese Substanzen haben stimulierende Effekte auf die sexuelle Appetenz und Aktivität (Wilson 1987).

 

MDMA und der postorgasmische Zustand

Gemäß unserer Hypothese wird die Beeinträchtigung der sexuellen Appetenz und Funktionsfähigkeit nach MDMA-Einnahme durch eine Prolaktinausschüttung verursacht. Diese führt zu einem Zustand sexueller Sättigung, wie er in der postorgasmischen Phase zu beobachten ist.

Die sexuelle Sättigung, d.h. der postorgasmische Zustand, ist 30-60 Minuten nach dem Orgasmus bzw. 4-5 Stunden nach der Einnahme von MDMA beendet. Die Verminderung von sexueller Appetenz und Performanz unter MDMA zeigt eine zeitliche Konkordanz mit dem Anstieg des Prolaktinspiegels (Diagramm 2).

Von MDMA ist bekannt, dass die meisten seiner psychophysischen Wirkungen durch eine massive Ausschüttung von Serotonin hervorgerufen werden (Green et al. 2003). Daher ist zu vermuten, dass die Minderung von Sexualfunktionen nach MDMA-Einnahme durch die Freisetzung von Serotonin verursacht wird. Dafür spricht auch, dass Serotonin, seine Vorstufen und Medikamente aus der Gruppe der Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (SSRI) dafür bekannt sind, die sexuelle Appetenz zu vermindern (Rosen et al. 1999, Hull et al. 1999).

Auf der Grundlage ausgedehnter klinischer Beobachtungen und publizierter Studien kommen wir zu dem Schluss, dass von den subjektiven Erlebnisqualitäten, von der Hormonlage, aber auch psychophysiologisch und neurophysiologisch eine ausgeprägte Ähnlichkeit zwischen den Merkmalen des typischen MDMA-induzierten Zustand und dem post-orgasmischen Zustand besteht (Tabelle 1).

 

Psychophysiologische

Funktionen

MDMA-induzierter

Zustand

Post-orgasmischer

Zustand

Gesamtzustand

Tiefe Relaxation

Tiefe Relaxation

ZNS-Arousal

Erhöht

Erhöht

Neurobiologisch

Deaktivierung der

linken Amygdala

Deaktivierung der

linken Amygdala

Kardiovaskulär

RR + Puls erhöht

RR + Puls erhöht,

dann absinkend

Neuroendokrin

Prolaktin erhöht

Prolaktin erhöht

Vigilanz

Erhöht

Erhöht (vermindert)

Gefühle

Intensiviert

Intensiviert

Angst

Vermindert

Vermindert

Denken

Imaginativer

Imaginativer

Körpererleben

Intensiviert

Intensiviert

Mind set

Geöffnet

Geöffnet

Tabelle 1: Tabelle 1: Psychophysiologische Phänomene nach MDMA-Konsum und während des postorgasmischen Zustandes (nach Passie et al. 2005b).

 

Als ich damals ergänzend die Bildgebungsstudien zur Sexualität recherchierte, fiel mir auf, dass die Forscher zwar die Zustände von sexueller Erregung und Orgasmus untersucht hatten, aber nicht den Zustand nach dem Orgasmus. Hier kam mir (T.P.) der Zufall zur Hilfe, als ich 2007 bei der großen jährlichen Consciousness Konferenz in Tucson (Arizona, USA) mit einem dieser Forscher, Barry Komisaruk, auf der Bühne stand. Ich sprach ihn mit der Frage an, ob er denn wirklich keine Daten zum postorgasmischen Zustandes hätte, wenn z.B. der Tomograph einfach noch etwas weitergelaufen sei. Er bejahte meine Frage und antwortete direkt: Der Hauptbefund war eine Deaktivierung der linken Amygdala – genau wie bei MDMA! (Komisaruk 2007, persönliche Mitteilung). Also auch auf der neurophysiologischen Ebene konnte eine Übereinstimmung zwischen dem MDMA-induzierten und dem post-orgasmischen Zustand nachgewiesen werden.

Unsere Eingangshypothese ist also leicht mit den anfangs geschilderten Beobachtungen des Verhaltens und Erlebens von Menschen bei MDMA-Sitzungen in Übereinstimmung zu bringen.

Aufgrund der Evidenz und Plausibilität unserer Hypothese wurde sie wiederholt von Forschern aufgegriffen und von Kennern der MDMA-Erfahrung wie Dr. Ralph Metzner als passende Charakterisierung des Gesamterlebens unter MDMA begrüßt (Adamson & Metzner 2013).

 

Vortrag zum Thema:

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