Meskalin


Meskalin ist ein halluzinogenes Alkaloid aus dem mexikanischen Peyote-Kaktus. Es ist das erste Halluzinogen, das wissenschaftlich beforscht wurde. Von 1900 bis 1935 gab es in Deutschland eine breit aufgestellte Meskalinforschung, die chemische, botanische, pharmakologische Aspekte erfasste wie auch physiologische, psychiatrische und psychologische Wirkungen untersuchte. Die ersten modernen Bildgebungsstudien zu Halluzinogenen wurden 1990 mit Meskalin durchgeführt.

Buchempfehlungen zum Thema

Die Psychologie des Meskalinrausches

Buchbeschreibung:
In den Jahren 1910 bis 1940 gab es in Deutschland vielfältige Forschungen zu der aus dem mexikanischen Peyote-Kaktus stammenden psychedelischen Substanz Meskalin. Die Herausgeber entdeckten eine bisher unbekannte Reihe von Meskalinversuchen, die am psychologischen Institut der Universität Bonn Ende der 1930er Jahre durchgeführt wurden und in der hier vorgelegten Dissertation des Psychologen und Mediziners Hans Friedrichs mündeten. Diese Versuche sind auch deshalb von Interesse, weil sie unter ganz besonderen Voraussetzungen stattfanden: " von Kurt Beringer (1927) in nicht wenigen Bereichen und wird daher in Zukunft als eine der maßgeblichen Arbeiten zum Meskalinrausch gelten.